Pflichtprogramm im Sommer

Für den Sommer gibt es immer ganz bestimmte Dinge, die einfach dazugehören: Rituale, welche die heiße Jahreszeit auch zur heißesten Jahreszeit machen, in der man den meisten Spaß hat, das Lebensgefühl besonders gut ist und alle sich immer wieder gerne daran erinnern nach dem Motto „Weißt du noch im Sommer XX?“

Der Hit im Sommer

Im Internet gibt es passend zum Thema sogar Auflistungen und Fotostrecken über die Dinge, die man im Sommer tun muss oder kann. In München stehen auf diesem optionalen Programm natürlich Dinge wie der Biergarten, der Englische Garten, durch den man sogar nackt rennen sollte, um dazu zu gehören, Surfen auf dem Eisbach oder das Open-Air Kino am Königsplatz. All die dort aufgelisteten Vergnügen kosten natürlich Geld und so kann das Sommervergnügen schnell zum teuren Spaß werden. Da bietet es sich an, sich eines der Gutscheinbücher anzuschaffen, die es für jede größere Stadt gibt und gerade die bekannten Lokale der Münchener Gastronomie mit günstigen Zwei-zum-Preis-von-Einem-Angeboten abdecken. Will man per Gutschein München erkunden, bietet sich an, für all diese Stationen die passenden Coupons aus dem Gutscheinbuch herauszutrennen und sie griffbereit in der Hosentasche mit sich zu führen.

Die günstige Variante

Aber auch ohne viel Geld auszugeben, kann man in der Isarmetropole einen schönen Sommer erleben. Bei hohen Temperaturen gibt es kaum etwas Besseres als sich abzukühlen. Dafür bietet München zahlreiche Badeseen in der näheren Umgebung, die beliebtesten fünf sind dabei wohl der Starnberger See, der Ammersee, der Pilsensee, der Wörthsee und der Wesslinger See. Man sagt, wer ein waschechter Münchner sein will, sollte es auch schaffen an nur einem heißen Sommertag in allen fünfen gebadet zu haben. Die Wege dazwischen muss man dann wohl mit dem Auto zurücklegen. Dabei bietet sich, wenn man das Radl benutzt, in München auch eine Fahrradtour der ganz besonderen Art an. Denn München verfügt über 1000 bis 1500 Bier- und sogenannte Wirtshausgärten. Alle mit dem Rad anzusteuern und eine Maß zur Rast zu trinken, wäre kein guter Plan, aber eine Auswahl besonders schön gelegener Lokale in weiterem Abstand ergibt eine originelle und besonders erfrischende Radtour. Auch Nicht-Radler machen da bestimmt gerne mit und trinken zumindest zum Abschluss ein Bierchen mit. Hungrige können sich dann auch gleich einer weiteren echt Münchner Beschäftigung widmen und sich eine Brotzeit zubereiten, die man traditionell mit in den Biergarten nimmt. Dazu braucht man ein kariertes Tuch, in das man das Ganze einschlägt, denn Plastiktüten sind hier tabu. Inhalt sollte zumindest die obligatorische Brezel, selbstgemachter Obazda, Wurstsalat und Radieschen sein. Dann steht einem echt Münchner Sommertag nichts mehr im Wege und wenn dann demnächst auch noch die Wiesn eröffnet wird, muss man sich in der bayerischen Hauptstadt um die Gestaltung der Sommertage sowieso keinen Kopf mehr machen.

Leave a Comment